Konzert Juni 2004
| Rep_Juni 2004 |
Bedrich Smetana
„Die Moldau“
Antonio Vivaldi
Violinkonzerte op. 8 Nr. 1-4 „Die vier Jahreszeiten“
1. Concerto Nr. 1 E-Dur (P241) „Der Frühling“
Allegro
Largo e pianissimo sempre
Allegro
2. Concerto Nr. 2 g-moll (P 336) „Der Sommer“
Allegro non molto
Adagio
Tempo impettuoso d`Estate
3. Concerto Nr. 3 F-Dur (P257) „Der Herbst“
Allegro
Adagio
La Caccia
4. Concerto Nr. 4 f-moll (P442) „Der Winter“
Allegro non molto
Largo
Allegro
Solistin: Leonie Bessert-Nettelbeck, Violine
Ludwig van Beethoven
6. Sinfonie F-Dur op. 68 „Pastorale“
1. Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande: Allegro ma non troppo
2. Szene am Bach: Andante molto mosso
3. Lustiges Zusammensein der Landleute: Allegro
4. Gewitter; Sturm: Allegro
5. Hirtengesang – Frohe dankbare Gefühle nach dem Sturm:
Allegretto
Samstag, 26. Juni 2004, 19:30 Uhr
Freie Waldorfschule, Rudolf-v.-Bennigsen-Ufer 70
Montag, 28. Juni 2004, 19:30 Uhr
MHH, Hörsaal F, Carl-Neuberg-Straße 1
HAZ vom 25.02.1993
Tellkampfschule
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste