Rep_Februar_2009
Konzert Februar 2009
Franz SchubertBallettmusik zu RosamundeI. Allegro moderato, h-Moll. Andante un poco assai, G-Dur
II. Andantino G-Dur Franz SchubertSymphonie Nr. 7 h-Moll D759 - Die UnvollendeteI. Allegro moderato
II. Andante con moto Wolfgang Amadeus MozartKonzert für Oboe und OrchesterC-Dur KV 314
I. Allegro aperto II. Adagio non troppo III. Rondo: Allegretto Kerstin Ingwersen, OboeAntonín DvořákSlawische Tänze op. 46 und 72Nr. 1, C-Dur, Presto Nr. 2, e-Moll, Allegretto scherzando Nr. 8, g-Moll, Presto Sonntag, 15. Februar 2009, 17:00 An der Waldorfschule am Maschsee Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 70 Montag, 16. Februar 2009, 19:30 MHH, Carl-Neuberg-Str. 1 Hörsaal F U-Bahnlinie 4, Haltestelle MHH Kommentar schreiben
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HAZ vom 25.02.1993
Tellkampfschule
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste