Konzert Juni 2003
| Rep_Juni_2003 |
Aaron Copland
“Fanfare for the Comman Man” aus den 10 Fanfaren (1942)
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Ein Sommernachtstraum“- Konzertouvertüre op.21
Wolfgang Amadeus Mozart
„Eine kleine Nachtmusik“ KV 525
1. Allegro
2. Romance
3. Menuetto
4. Rondo
Richard Strauss
Bläserserenade Es-dur op. 7
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Ballettsuite – “Schwanensee”
1. Szene (Akt II)
2. Walzer (Akt I)
3. Tanz der Schwäne (Akt II)
4. Szene und zweiter Tanz der Schwanenkönigin (Akt I)
5. Czárdás (Akt III)
6. Finale (Akt IV)
Samstag, 28. Juni 2003, 19:30 Uhr
Waldorfschule, Rudolf-v.-Bennigsen-Ufer 70
Montag, 30. Juni 2003, 19:00 Uhr
MHH, Hörsaal F, Carl-Neuberg-Straße 1
HAZ vom 25.02.1993
Tellkampfschule
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste