Konzert Weihnachten 2001
| Rep_W_2001 |
Chor- und Orchestermusik zum Advent
- MHH-Orchester und -Chor geben erstmals gemeinsames Konzert
Erstmals in der Geschichte von Chor und Orchester der Medizinischen Hochschule werden diese beiden Ensembles ein gemeinsames Konzertprogramm gestalten. Seine Bandbreite reicht von Bach über Händel, Gluck, Schubert und Mendelssohn bis zu Brahms. Als Höhepunkt musizieren Chor und Orchester gemeinsam den Eingangschor "Jauchzet, frohlocket" aus Bachs Weihnachtsoratorium sowie Händels unsterbliches "Hallelujah".
TERMINE:
Donnerstag, 13. Dezember 2001, 19 Uhr, Hörsaal F, Klinisches Lehrgebäude der MHH
Samstag, 15. Dezember 2001, 19 Uhr, Kirche im Stephansstift
PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach (1685-1750): "Jauchzet, frohlocket" aus dem Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bach: II. Satz aus dem Doppelkonzert für Oboe und Violine Georg Friedrich Händel (1685-1759): Chöre aus dem Oratorium "Messiah" Christoph Willibald Gluck (1714-1784): Ouvertüre zur Oper "Iphigenie in Aulis" Franz Schubert (1797-1828): IV. Satz "Allegretto" aus dem Streichquintett C-dur D 956 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Auszüge aus dem Oratorium "Elias" Johannes Brahms (1833-1897): III. Satz "Allegretto" aus: Sinfonie Nr. 2 sowie A-Cappella-Chöre und Solo-Gesänge
AUSFÜHRENDE:
Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover, Ltg. Volker Worlitzsch
Chor der Medizinischen Hochschule Hannover, Ltg. Burkhart Matthias Schürmann
Div. Solisten
HAZ vom 25.02.1993
Tellkampfschule
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste