Konzert Weihnachten 2002
| Rep_W_2002 |
Chor- und Orchestermusik zum Advent 2002
Wolfgang Amadeus Mozart
Gloria in excelsis Deo
Sanctus
aus KV 147 große Messe c-Moll
King’s Singers
Traditionals: “The Gift”, “Gaudete”
Antonin Dvorak
9. Sinfonie "Aus der Neuen Welt", 2. Satz
Edvard Grieg
Nr. V Rigaudon aus Holberg-Suite für Streicher
u.a.
AUSFÜHRENDE:
Chor der Medizinischen Hochschule Hannover, Ltg. Ute Schulze
Orchester der Medizinischen Hochschule Ltg. Volker Worlitzsch
Orgel: Michael Kuhlmann
Dienstag, 17. Dezember 2002, 19.30 Uhr, Hörsaal F, Klinisches Lehrgebäude der MHH
Mittwoch, 18. Dezember 2002, 19.30 Uhr, Kirche im Stephansstift
HAZ vom 25.02.1993
Tellkampfschule
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste