Konzert Februar 2007
| Rep_Februar_2007 |
F. Mendelssohn Bartholdy
Symphony No.5 "Reformation", Op.107
1. Andante - Allegro con fuoco
2. Allegro vivace
3. Andante
4. Andante con moto
2. Allegro vivace
3. Andante
4. Andante con moto
Edvard Grieg
Orchestersuite, Op.46
1. Morgenstimmung
2. Åses Tod
3. Anitras Tanz
4. Tanz in der Halle des Bergkönigs
2. Åses Tod
3. Anitras Tanz
4. Tanz in der Halle des Bergkönigs
Carl Maria v. Weber
Fagottkonzert in F-Dur, Op.75
1. Allegro ma non troppo
2. Adagio
3. Rondo: Allegro
2. Adagio
3. Rondo: Allegro
Malte Refardt, Fagott
Sonntag, 18.Februar 2007 um 17:00 Uhr
Freie Waldorfschule, Rudolf-v.-Bennigsen-Ufer 70
Montag, 19.Februar 2007 um 19.30 Uhr
MHH, Hörsaal F, Carl-Neuberg-Straße 1
Freie Waldorfschule, Rudolf-v.-Bennigsen-Ufer 70
Montag, 19.Februar 2007 um 19.30 Uhr
MHH, Hörsaal F, Carl-Neuberg-Straße 1
HAZ vom 25.02.1993
Tellkampfschule
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste
Höfischer Charme
Jedes Orchester ist bei einstimmigen Passagen gerade so gut wie sein schwächstes Mitglied. Das Orchester der Medizinischen Hochschule Hannover hat jedoch kaum mit individuellen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, zumal das gut zusammengestellte Programm mit Spohrs Violinkonzert op. 47, Glucks Ouvertüre zu,,Iphigenie“ und Beethovens Violinromanze op. 50 ganz auf die besonderen Fähig- keiten des Streicherapparates zugeschnitten zu sein schien.
Der junge Klangapparat versprühte eineinhalb Stunden höfischen Charme und vitale Lebensfreude der Klassik und Frühromantik in der Tellkampfschule. Der intensive Ton des Solisten Radoslaw Szulc und sein bestimmter Ausdruck kamen trotz gelegentlicher Abstimmungsschwierigkeiten der zupackenden Art des Dirigenten Bastian Heymel entgegen. Den Höhepunkt bildete Mozarts farbenreich dargebotene ,,Linzer“ Sinfonie, bei der Binnendifferenzierung des Orchesterklangs nicht, wie gelegentlich noch im Spohr, durch vordringende Begleitfiguren gestört wurde. Mitderart geschlossener Leistung darf dieses Laienorclester getrost zu den besten seiner Art gerechnet werden. Ste