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Kom_Konzert_Februar_2001

E. Elgar: Konzert für Cello und Orchester, emoll, op 85

Kom_Konzert_Februar_2001
kom_eelgar Sir Edward Elgar schrieb dieses Cellokonzert im Jahre 1919. Das Konzert ist ein herbstliches Werk Elgars, vergleichbar der späten Kammermusik seines Vorbildes Johannes Brahms. Zusammen mit anderen Stücken Elgars aus dieser Zeit spiegelt das Cellokonzert den deutlichen Umbruch wider, der sich im Stil des Komponisten gegen Ende des ersten Weltkrieges vollzog. Aus den forschen Exerzierklängen der beiden Symphonien und der Pomp and Circumstance-Märsche war ein merklich verhaltener, nach innen gekehrter und gleichsam entschlackter Ausdruck geworden. Der Biograph Michael Hurd sagt, diese Musik sei „voll Traurigkeit und Bedauern“, die heroische Seite Elgars werde zum Verstummen gebracht, sie sei nur noch ein geisterhaftes Echo, von Melancholie durchzogen. Nach den Worten eines anderen Elgar-Kenners ist das Cello-Konzert ein „höchst sensibel aufgezeichnetes Dokument der Geisteshaltung des alternden Komponisten." Auf die Frage der Bedeutung des Stückes antwortete Elgar schlicht: “Die Einstellung eines Menschen zum Leben.“ Das Konzert erklang zum ersten mal am 27. Oktober 1919 in der Londoner Queen´s Hall.

 

 
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Über die Entstehungsgeschichte von Schuberts h-moll-Symphonie, dem berühmtesten Werk des Meisters auf symphonischem Gebiet, konnte eine mit einwandfreien historischen Belegen gesicherte Klarheit bis heute noch nicht erzielt werden. Fest steht nur, dass Schubert das Werk im Herbst 1822 komponiert und mit der Ausführung der Partitur am 30. Oktober begonnen hat. Da nur der erste und zweite Satz abgeschlossen vorliegen, erhielt die Symphonie den Beinamen „Unvollendete“.  Das Jahr 1822 kann als der Zeitpunkt angesehen werden, zu dem Schubert zum Stadium der künstlerischen Vollreife gelangt war. Mit der „Unvollendeten“ macht sich auf symphonischen Gebiet ein Stilwandel bemerkbar, demzufolge der Komponist gegenüber den vorangegangenen Symphonien neue Wege beschritten hat. Wohl hat er auch bei der h-moll Symphonie am klassischen Formschema festgehalten; aber die Abhängigkeit von den Vorbildern ist nunmehr geschwunden. Der eigentümliche Reiz der Unvollendeten liegt vielleicht darin, dass die beiden Sätze trotz der wundervollen Geschlossenheit des Werkes gegensätzliche Welten berühren: im Irdischen verwurzelt ist der erste Satz mit seinem von Melancholie und Sehnsucht erfüllten erste Hauptgedanken, seinem in der Wiener Volksmusik beheimateten zweite Thema und mit den von dramatischen Steigerungen durchzogenen kämpferischen Partien. Dem tritt im zweiten Satz eine überirdische Sphäre von ewiger Schönheit und seliger Abgeklärtheit gegenüber.
 

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur „Zauberflöte“

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mozart Am 30. September 1791, erlebte Mozarts letzte Oper „Die Zauberflöte“ KV 620 ihre Uraufführung in einem Wiener Vorstadttheater. Mozart vollendete die Ouvertüre als seine abschließende Komposition zur Oper 2 Tage vor der Uraufführung.

Nach einem feierlichen Adagio mit seinen drei einleitenden gewaltigen Es-Dur-, c-moll-, Es-Dur-Akkordschlägen fügt sich ein kunstvoll verschlungenes Fugato an. Das Thema überwindet dann aber alle Schwere des Satzes durch die heitere Anmut. Das Fugato führt wiederum zu drei feierlichen Bläserakkorden zurück, die an den Anfang der Ouvertüre erinnern. Es sind dieselben, welche später in der Oper in der Versammlung der eingeweihten Priester Sarastros Sonnentempel ertönen, zum Zeichen, dass Tamino aufgenommen und zu den Prüfungen zugelassen ist.

Es-Dur und verwandte Tonarten erklingen hierbei im Mittelpunkt und versinnbildlichen Sarastros reich, ebenso wie die Holzbläser und Posaunen mit ihrem warmen, feierlichen Glanz, sollen sie die übermenschliche Allmacht des Herrschers und die weihevolle Hoheit des priesterlichen Bezirks verdeutlichen.

 
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