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Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550

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Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550


mozart Im Zeitraum von ca. acht Wochen komponierte Mozart 1788 in Wien seine letzten drei Sinfonien, die Sinfonie in Es-dur (KV 543), g-moll (KV 550) und C-dur (KV 551). Bis heute sind für diese großen Werke weder die Auftraggeber noch die Aufführungsdaten der Uraufführungen bekannt. Dies gab Anlass zu zahlreichen Spekulationen. So glaubte man, Mozart wollte sich mit diesen Werken von seinen Geldsorgen befreien.

Besonders die Sinfonie g-moll wurde wegen ihrer schmerzlich düsteren Grundhaltung gern als bekenntnisreiches Werk angesehen. Hier versuchte man die verzweifelte Lebenssituation Mozarts in der Musik wiederzufinden, aber wie in vielen anderen Fällen sind dies nur Spekulationen.

Die Sinfonie g-moll liegt quasi in zwei Fassungen vor. Ursprünglich sah Mozart keine Klarinetten vor, fügte diese aber später hinzu.

Ihre Popularität erhielt diese Sinfonie gewiss durch ihre sich leicht einprägsamen und plastischen Themen. Allerdings ist durch mediale Überrepräsentanz das Neuartige und Besondere dieser Sinfonie für ungeübte Hörer oft nicht erkennbar.

Ihre Ausdrucksphäre wird durch Tragik, Schmerz, Resignation und Melancholie stark geprägt. Selten ertönt eine Aufhellung oder Entspannung. Gerade in den Ecksätzen, vor allem zu Beginn der Durchführungen steigert sie sich zu einer Leidenschaftlichkeit, unter der die Ordnung der Form fast zerbricht. Die Durchführung  des ersten Satzes überbietet in Hinsicht auf die Radikalität des Tonartenplanes und den damit verbundenen kontrapunktischen Kühnheiten alles je zuvor gehörte. Im Andante mildert sich die instrumentale Rede zu einem von der chromatischen Melodik und Harmonik des späten Mozart getragenen melancholischen Gesang. Der ruppige dritte Satz lebt vom rhythmischen Streit der Synkopen gegen die geraden Viertelnoten, die den Menuettcharakter bestenfalls erahnen lassen. Das Finale gewährt nur für wenige Augenblicke Inseln der Ruhe, ansonsten wird alles von einer ungeheuren Kraft und Energie mitgerissen.
 

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1979 wurde Johanna Schneider in Hannover geboren und erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Schlagzeugunterricht. Mehrmals wurde sie Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Sie war Mitglied im „Jungen Schlagzeugensemble Hannover“ unter der Leitung ihrer Mutter Andrea Schneider und im „Jungen Schlagzeugensemble Niedersachsen“, mit dem sie Konzertreisen nach Japan und in die Karibik unternahm. Johanna Schneider wirkte in zahlreichen Jugendorchestern mit wie beispielsweise im Regionalen Jugendorchester, im Niedersächsischen Jugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie und im RIAS Jugendorchester. Mit dem Göttinger Symphonie Orchester spielte sie mit ihrer Familie ein Konzert für „5 Schlagzeuger und Orchester“. Von 1998-2000 erhielt Johanna Schneider eine Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl und danach studierte sie an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Professor Marc Lutz. Seit 2002 studiert sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Professor Boettger. Bei der Aufführung des "Concerto # 2 for Marimba and Orchestra op. # 34.1" mit Johanna Schneider als Solistin handelt es sich um eine deutsche Erstaufführung.