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Antonin Dvorák (1841-1904) Symphonie Nr. 9 e-moll „Aus der neuen Welt“

Kom_Konzert_Februar_2003

Uraufführung am 16. Dezember 1893 New York advorak

Ende des 19. Jahrhunderts rang Amerika um eine eigenständige „nationale“ Musik, ohne dass klare Vorstellungen bestanden, auf welcher Grundlage sie aufbauen sollte. Als Dvorak 1892 zum Direktor des New Yorker „National Conservatory“ berufen wurde, setzte man große Hoffnung auf ihn, denn er galt zu jener Zeit als international anerkannter Komponist, der im national-folkloristischen Geist komponierte.

Für sein erstes Werk, das er in Amerika schrieb, benutzte er den Titel „Aus der neuen Welt“, der jedoch keine inhaltliche Orientierung andeutete.

Die zahllosen Spekulationen, in diesem Werk seien „Indianische“ Motive verarbeitet, hat der Komponist selbst für Unsinn erklärt. Die oft als Beweis zitierte Pentatonik einzelner Themen – vor allem der Englischhorn-Melodie des Adagios – ist in der slawischen Volksmusik ebenfalls anzutreffen. Auch die Synkopen des ersten und dritten Themas im Kopfsatz reflektieren böhmische Folklore ebenso wie Negro-Spirituals. Selbst das Hauptthema des Scherzos kann als schöpferischer Reflex auf das Scherzo der „Neunten Symphonie“ Beethovens verstanden werden oder als stilisierter „Indianertanz“. Jedoch hat Dvorak nicht verschwiegen, dass er sich während seiner Arbeit an dieser Symphonie durch die Lektüre von Henry Wadsworth Longfellows Indianer-Epos „Song of Hiawatha“ inspirieren ließ.

Die Symphonie erlebte bei ihrer Uraufführung einen enormen Erfolg, wobei die Musikkritiker sie sogleich als sogenannte „amerikanische“ Symphonie vereinnahmten.

 

Kommentare  

 
0 # NatashaCip 2012-02-05 21:13
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1976 in Rehren / Auetal geboren, erhielt den ersten Kla-vierunterricht im Alter von 6 Jahren zunächst bei ihrer Mutter und bald auch Cellounterricht bei ihrem Vater Friedrich-Jürgen Sellheim. Mit 16 Jahren wurde sie Privatschülerin bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, bei dem sie seit 1995 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Klavier studiert und ihre Ausbildung seit dem Wintersemester 2002 in der Solistenklasse fortsetzt. Von Oktober 1999 bis Juni 2000 studierte sie bei Prof. Germaine Mouniers in Paris. Auf zahlreichen Meisterkursen bei namhaften Klaviersolisten vervollkommnete sie ihr Klavierspiel. Die mehrfach auf verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnete Künstlerin  verfügt über ein breites Repertoire und tritt sowohl als Solistin mit Orchester, als auch in Klavierabenden, als Liedbegleiterin und in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen auf.

Rep_Februar_2003


Edvard Grieg

„Aus Holbergs Zeit” – Suite im alten Stil op. 40


1.    Praelude
2.    Sarabande
3.    Gavotte
4.    Air
5.  Rigaudon

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1. Allegro moderato
2. Andante con moto
3. Rondo vivace

Klavier: Katharina Sellheim

Antonín Dvorák

Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95


1. Adagio - Allegro molto
2. Largo
3. Scherzo
4. Allegro con fuoco